Meer und Wald retten durch Elektromotoren

Wir Menschen produzieren durch unsere motorisierte Fortbewegung mit Hilfe von Verbrennungsmotoren eine nicht unerhebliche Belastung der Umwelt mit Abgasen. Diese Belastung kann nicht mehr von der Natur im vollen Umfang abgebaut werden. Aber ohne die Mobilität der Bevölkerung ist unsere heutige Gesellschaft nicht mehr funktionstüchtig.

Wie aber kann man die Mobilität der Bevölkerung sicherstellen, ohne die Umweltbelastung weiter ansteigen zu lassen?

In einem ersten Schritt sollte man darüber nachdenken, welche Strecken man ohne Fahrzeuge – also zu Fuß – zurücklegen könnte. Um beim Bäcker frische Brötchen zu holen braucht man nicht unbedingt das Auto zu benutzen. Oftmals genügt ein Fahrrad um diese doch recht kurze Strecke zurücklegen zu können. Hat man bei diesem Weg Gefälle zu überwinden oder ist man körperlich nicht mehr ganz so fit denkt man vielleicht darüber nach, sich beim Radfahren von einem Motor unterstützen zu lassen. Eine umweltfreundliche Lösung bietet hierbei das Elektrofahrrad, das den Radfahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km pro Stunde unterstützt. Unterstützt heißt dabei, dass der Elektromotor des Fahrrades – wenn er eingeschaltet ist – nur dann unterstützend tätig wird, wenn der Radfahrer auch selbst tätig ist.

Dieses Elektrofahrrad hat einen aufladbaren Akku, der den Elektromotor antreibt. Um diesen abgasfreien Antrieb wirklich umweltfreundlich zu nutzen, muss dafür gesorgt werden, dass umweltfreundlich erzeugter Strom die Akkus wieder auflädt. Beispielsweise könnte mit dem durch die hauseigene Solaranlage gewonnenen Strom der Akku wieder aufgeladen werden. Strom aus Großwindanlagen – auch Windräder genannt – wird oftmals im Überschuss erzeugt, weil der Wind ausgerechnet dann besonders stark bläst, wenn wenig Strom gebraucht wird. Die Akkus der Elektrofahrräder würden dann als wirklich gutes Speichermedium dienen können.

Ein ähnlich umweltfreundlicher Ansatz ist die Entwicklung der Autos mit Elektromotoren. Auch deren Akkus könnten problemlos mit Strom aus Windkraft aufgeladen werden und so als Speichermedium für diesen umweltfreundlich erzeugten Strom dienen.

Ein kleines Blockheizkraft könnte durch die Nutzung der Abwärme als Hausbeheizung und Gewinnung von Strom ebenfalls zur Aufladung der Akkus der Elektrofahrräder verwendet werden. Die hohen Leitungsverluste beim Transport des Stromes von Großkraftwerken hin zum Endverbraucher könnten hierdurch erheblich vermindert werden und den Energiebedarf absenken.

In unserem heutigen Leben geht es laut und hektisch zu. Fahrzeuge mit Elektromotoren bewegen sich fast lautlos. Damit können insbesondere die Elektrofahrräder auch die Wälder durchqueren, ohne durch ihre Geräusche die Tiere zu erschrecken.

Beim Kauf eines Elektrofahrrades sollte man auf Qualität achten, um möglichst einen langen Nutzen hiervon zu haben. Denn wenn eine Billigausgabe eines solchen Fahrrades schon nach kurzer Zeit verbraucht ist, würde die Entsorgung des Fahrrades einen Teil der Vorteile für den Umweltschutz wieder vernichten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.